Nachruf für Martin Söll
Wir trauern sehr um unser Theatermitglied Martin Söll.
Wir sind sehr erschrocken und können es eigentlich noch nicht wirklich fassen, dass Martin nicht mehr unter uns weilt.
Martin war ein ruhiger und bescheidener Mensch, immer hilfsbereit. Einer, der nicht Nein sagen konnte, wenn wir ihn riefen. Ganz selbstverständlich stellte er uns Räumlichkeiten in seinem Elternhaus für den Theaterfundus zur Verfügung. Mit Muskelkraft und schwerem Gerät packte Martin mit an beim Bühnenauf- und -abbau. Als Schauspieler in Rollen als Bräutigam im Stück „Der Wittiber“, in seiner Paraderolle als Ox im Stück „Ox und Esel“ und zuletzt als Putzengel im Stück „Der Boandlkramerblues“ konnte man Martins Art – ruhig, gelassen, selbstbewusst und immer verschmitzt lächelnd – bewundern. Martin konnte einfach nicht „Nichtlächeln“!
Und Martin liebte die Gesellschaft und bereicherte unsere Truppe mit seinen ganz speziellen Sprüchen und bayrischen Lebensweisheiten – einfach genial!
Martin hatte sich so sehr gefreut auf die neue Produktion mit Stücken von Gerhard Polt, wo er sogar schon vor Probenbeginn Texte auswendig konnte. Seine Rolle wäre durch seine spezielle Art von Humor wie maßgeschneidert gewesen.
Martin, Du bleibst dabei, in unseren Herzen, bei jeder Probe und bei jedem Auftritt – das geht gar nicht anders!
Lieber Martin, da wo Du jetzt bist, nimm es mit, Dein verschmitztes Lächeln, auf die große weite Reise und finde Deinen Platz hinterm Regenbogen.
Deine Theaterfreunde vom Theater Landshut Berg
Als Ox in „Ox und Esel“
Martin konnte einfach nicht „Nichtlächeln“
Als Putzengel in „Der Boandlkramerblues“